Terms.
The German version below is legally binding. Ask me for an English translation anytime.
Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Farres Nagaa, UI/UX & Webdesign, Wittbräucker Straße 4, 44287 Dortmund (im Folgenden „Auftragnehmer“), und seinen Kundinnen und Kunden (im Folgenden „Auftraggeber“) über die Gestaltung, Programmierung, Überarbeitung und Pflege von Websites sowie damit verbundene Leistungen (z. B. Logo, Texte, Einrichtung von Domain, Hosting oder Google-Unternehmensprofil).
(2) Die AGB gelten gegenüber Verbrauchern (§ 13 BGB) und Unternehmern (§ 14 BGB). Regelungen, die nur für eine dieser Gruppen gelten, sind ausdrücklich gekennzeichnet.
(3) Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn der Auftragnehmer ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt. Individuelle Vereinbarungen im Angebot haben Vorrang vor diesen AGB.
Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Leistungen und Preise auf der Website ist kein bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung, ein Angebot anzufragen.
(2) Nach dem kostenlosen Erstgespräch erhält der Auftraggeber ein Angebot in Textform (z. B. per E-Mail) mit Leistungsumfang, Preis und voraussichtlichem Zeitplan. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber dieses Angebot in Textform annimmt.
(3) Bei einem Kauf über eine Plattform wie eBay kommt der Vertrag nach den Regeln der jeweiligen Plattform zustande. Ergänzend gelten diese AGB. Der genaue Leistungsumfang wird im Anschluss im Erstgespräch festgelegt und in Textform bestätigt.
(4) Vertragssprache ist Deutsch. Die Kommunikation kann auf Wunsch auch auf Englisch oder Türkisch erfolgen; maßgeblich ist der deutsche Vertragstext.
Leistungen
(1) Der Umfang der Leistungen ergibt sich aus dem Angebot bzw. dem gewählten Paket (Start, Business, Premium) und der dort genannten Anzahl an Seiten, Funktionen und Korrekturrunden.
(2) Die Erstellung einer Website ist ein Werkvertrag (§§ 631 ff. BGB). Laufende Pflege- und Betreuungsleistungen sind Dienstleistungen (§§ 611 ff. BGB).
(3) Im Paketpreis enthalten ist die vereinbarte Anzahl an Korrekturrunden. Eine Korrekturrunde umfasst gesammelt übermittelte Änderungswünsche zum jeweiligen Entwurfsstand. Zusätzliche Änderungen oder Erweiterungen, die über den vereinbarten Umfang hinausgehen, werden nach vorheriger Absprache gesondert in Rechnung gestellt.
(4) Der Auftragnehmer schuldet eine Website, die in den zum Zeitpunkt der Abnahme aktuellen Versionen der gängigen Browser (Chrome, Safari, Firefox, Edge) auf Desktop und Smartphone fehlerfrei funktioniert. Eine Funktion in zukünftigen Browser- oder Betriebssystemversionen ist nicht geschuldet.
(5) Der Auftragnehmer optimiert Websites technisch für Suchmaschinen. Bestimmte Platzierungen in Google oder anderen Suchmaschinen kann er nicht zusagen, da diese von Dritten bestimmt werden.
(6) Der Auftragnehmer darf zur Vertragserfüllung Werkzeuge, Programmbibliotheken und lizenzierte Inhalte Dritter (z. B. Schriftarten, Bilddatenbanken) einsetzen.
Mitwirkung des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber stellt alle für die Website benötigten Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Angaben für Impressum und Datenschutzerklärung) rechtzeitig und in digitaler Form zur Verfügung.
(2) Der Auftraggeber versichert, dass er an allen von ihm gelieferten Inhalten die erforderlichen Rechte besitzt und dass diese keine Rechte Dritter (z. B. Urheber-, Marken- oder Persönlichkeitsrechte) verletzen. Er stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die auf solchen Rechtsverletzungen beruhen, sofern er diese zu vertreten hat.
(3) Der Auftraggeber ist für die rechtliche Zulässigkeit der Inhalte seiner Website verantwortlich, insbesondere für die Richtigkeit von Impressum, Datenschutzerklärung, Preisangaben und Werbeaussagen. Der Auftragnehmer richtet hierfür technische Vorlagen ein, erbringt jedoch keine Rechtsberatung (§ 2 RDG). Für eine rechtliche Prüfung empfiehlt sich ein Rechtsanwalt oder ein spezialisierter Dienstleister.
(4) Verzögert sich die Lieferung von Inhalten oder Rückmeldungen, verschieben sich vereinbarte Termine entsprechend. Liefert der Auftraggeber trotz Erinnerung mehr als acht Wochen keine Inhalte, kann der Auftragnehmer die bis dahin erbrachten Leistungen abrechnen.
Termine
Angegebene Zeiträume (z. B. „online in 2–3 Wochen“) sind unverbindliche Richtwerte, sofern nicht ausdrücklich ein verbindlicher Termin in Textform vereinbart wurde. Sie beginnen mit Eingang der Anzahlung und der vollständigen Inhalte.
Abnahme
(1) Nach Fertigstellung teilt der Auftragnehmer dies mit und stellt die Website zur Prüfung bereit. Der Auftraggeber prüft die Website innerhalb von sieben Tagen und erklärt die Abnahme oder teilt wesentliche Mängel in Textform mit.
(2) Die Website gilt als abgenommen, wenn der Auftraggeber innerhalb dieser Frist keine wesentlichen Mängel benennt (§ 640 Abs. 2 BGB) oder die Website auf seinen Wunsch hin veröffentlicht wird. Gegenüber Verbrauchern tritt diese Wirkung nur ein, wenn der Auftragnehmer bei der Mitteilung der Fertigstellung auf diese Folge und die Frist ausdrücklich hingewiesen hat.
(3) Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme; sie werden im Rahmen der Gewährleistung behoben.
Preise und Zahlung
(1) Es gelten die im Angebot vereinbarten Festpreise. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet (Kleinunternehmerregelung); alle Preise sind Endpreise.
(2) Sofern nicht anders vereinbart, sind 50 % des Preises bei Auftragserteilung und 50 % nach Abnahme, vor der Veröffentlichung der Website, fällig. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug zu zahlen.
(3) Kosten für Domain, Hosting, kostenpflichtige Erweiterungen oder Lizenzen Dritter sind nicht im Preis enthalten, sofern nicht ausdrücklich vereinbart. Diese Verträge schließt der Auftraggeber in der Regel in eigenem Namen mit dem jeweiligen Anbieter.
(4) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen (§§ 286, 288 BGB).
Nutzungsrechte
(1) Mit vollständiger Zahlung erhält der Auftraggeber an der erstellten Website ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Recht, diese für eigene Zwecke zu nutzen, zu veröffentlichen und zu bearbeiten oder bearbeiten zu lassen. Für ein erstelltes Logo erhält er ein ausschließliches Nutzungsrecht. Bis zur vollständigen Zahlung verbleiben alle Rechte beim Auftragnehmer.
(2) Für eingesetzte Inhalte und Software Dritter (z. B. Schriften, Fotos, Programmbibliotheken) gelten die jeweiligen Lizenzbedingungen dieser Anbieter.
(3) Der Auftragnehmer darf die Website mit Zustimmung des Auftraggebers als Referenz in seinem Portfolio und in sozialen Medien zeigen und im Footer der Website dezent auf sich hinweisen. Die Zustimmung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
Gewährleistung
(1) Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte. Der Auftragnehmer ist zunächst zur Nacherfüllung (Beseitigung des Mangels) berechtigt.
(2) Gegenüber Unternehmern beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche ein Jahr ab Abnahme. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Fristen. Dies gilt nicht für Ansprüche aus § 10 (Haftung).
(3) Kein Mangel liegt vor, wenn der Auftraggeber oder Dritte die Website nachträglich verändern oder wenn Fehler auf Änderungen bei Hosting-Anbietern, Browsern oder Diensten Dritter beruhen.
Haftung
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, bei Übernahme einer Garantie sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(3) Der Auftraggeber ist für regelmäßige Sicherungen seiner Daten und Inhalte selbst verantwortlich, sofern keine Pflege mit Datensicherung vereinbart ist. Für den Verlust von Daten haftet der Auftragnehmer nur in dem Umfang, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung entstanden wäre.
(4) Für Ausfälle, Preisänderungen oder Leistungen von Anbietern, mit denen der Auftraggeber eigene Verträge schließt (z. B. Domain, Hosting, Plattformen), haftet der Auftragnehmer nicht.
Pflege- und Betreuungsverträge
(1) Ein vereinbarter Pflegevertrag (z. B. 29 € pro Monat) umfasst die im Angebot beschriebenen Leistungen, insbesondere technische Updates, Datensicherungen und kleinere Änderungen im vereinbarten Umfang.
(2) Der Pflegevertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende in Textform (z. B. per E-Mail) gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.
Vertraulichkeit und Datenschutz
Beide Seiten behandeln vertrauliche Informationen der anderen Seite, insbesondere Zugangsdaten und Geschäftsinterna, vertraulich. Diese Pflicht gilt über das Vertragsende hinaus. Zur Verarbeitung personenbezogener Daten gilt die Datenschutzerklärung. Soweit der Auftragnehmer im Auftrag personenbezogene Daten des Auftraggebers verarbeitet (z. B. bei der Pflege einer Website mit Kundendaten), schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht bei Verträgen, die ausschließlich über Fernkommunikationsmittel (z. B. E-Mail, Telefon, WhatsApp, eBay) geschlossen werden, ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie mich (Farres Nagaa, Wittbräucker Straße 4, 44287 Dortmund, Telefon: +49 1522 8327616, E-Mail: farresnagaa@icloud.com) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das unten stehende Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, habe ich Ihnen alle Zahlungen, die ich von Ihnen erhalten habe, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei mir eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwende ich dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie mir einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie mich von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Besonderer Hinweis
Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn ich die Dienstleistung vollständig erbracht habe und mit der Ausführung erst begonnen habe, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verlieren.
Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An: Farres Nagaa, Wittbräucker Straße 4, 44287 Dortmund, E-Mail: farresnagaa@icloud.com
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*):
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Bestellt am (*) / erhalten am (*): ______________
Name des/der Verbraucher(s): ______________
Anschrift des/der Verbraucher(s): ______________
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): ______________
Datum: ______________
Unternehmer haben kein gesetzliches Widerrufsrecht.
Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates entzogen wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
(2) Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand Dortmund.
(3) Ich bin nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.